Industriefotografie - Kunde und Industriefotograf profitieren in dieser Kategorie wie in kaum einem anderen Bereich von der digitalen Fotografie. Vor noch nicht allzu langer Zeit fotografierte man Maschinen analog mit Kunstlicht bei Nacht, zwei Personen schüttelten ein riesiges weißes Tuch, um einen gleichmäßigen Hintergrund zu erhalten, zwei andere liefen in schwarze Tücher gehüllt mit Scheinwerfen an der Maschine entlang, um diese gleichmäßig auszuleuchten. Es folgte die Zeit der Blitzlichtfotografie, allerdings immer noch analog. Bestimmte Filmmaterialien wurden als Geheimtipp gehandelt, da sie das grüne Licht der Neonröhren neutral wiedergaben, an dem Verlauf eines Reflexes auf einer Stahlröhre wurde stundenlang herumgeleuchtet, bis dieser durchgängig verlief. Heute dagegen schätzt der Industriefotograf in Sekundenschnelle ab, ob man ein Problem durch das Rücken von Scheinwerfern, bzw. durch eine weitere Lichtquelle löst, oder aber durch einen Mausklick beheben kann (zumindest sollte er das können); ein weißer Hintergrund ist teilweise immer noch nötig, allerdings nur, um im Nachhinein das Freistellen einfacher zu machen. In nur der Hälfte der Zeit wie früher fotografieren wir heute Maschinen und liefern ein Ergebnis, das einem im Vergleich zu damals wie eine "Wollmilchsau" vorkommt. Das abzubildende Objekt ist auf eine eigene Ebene gestellt und kann auf jeden beliebigen Hintergrund gezogen werden. Bevor die Anlage wieder auseinandergebaut, verpackt und verschifft wird, können Sie schon während der Aufnahme das Ergebnis auf dem Bildschirm beurteilen. Für nur circa 60% der Kosten im Vergleich zu früher, haben Sie ein professionelles Ergebnis vorliegen, das Sie ohne schlechtes Gewissen jeder Veröffentlichung zuführen können. Wer heute in seinen Broschüren und Aussendungen noch Bildmaterial verwendet, das professionellen Ansprüchen nicht genügt, spart am falschen Ende. Gleich selber machen? Geht meistens schief! Wir wissen, wo der Reflex entlang laufen muss, unabhängig davon, ob wir ihn gleich beim Fotografieren einspiegeln oder nachträglich im Photoshop generieren. Trotz aller digitalen Möglichkeiten kommt es immer noch auf den richtigen Blickwinkel an. Ein Industriefotograf hat die zentrale Aufgabe die Ästhetik von Technik zu erkennen und umzusetzen. In Bereichen, die über das rein handwerkliche Fotografieren einer freigestellten Maschine hinausgehen, trennt sich die Spreu vom Weizen. Eine kreative Titelaufnahme für Ihre Imagebroschüre kann man nur dann erstellen, wenn man einen Bezug zu der Technik hat, die dahinter steckt. Um in einer Industriereportage die Besonderheiten gerade Ihrer Firma herauszustellen, braucht es mehr als nur handwerkliches Know-how; da braucht es das richtige Auge! Als Industriefotograf betreuen wir Kunden im Raum Stuttgart, Deutschland und in ganz Europa.